SEO-Texter sorgen für eine gute Suchmaschinenplatzierung


SEO-Texter übernehmen eine immer wichtigere Aufgabe innerhalb des Content Marketings. Denn es ist mittlerweile ganz klar die Qualität eines Webseitentextes, die die meisten Rankingpunkte bringt und damit für eine gute Platzierung der Webseite in den Suchergebnissen der großen Suchmaschinen wie Google, Bing, DuckDuckGo und Co sorgt. Diese Entwicklung, dass der Fokus nun stärker auf dem Inhalt als auf der Verpackung liegt, lässt sich auf einen einzigen Satz reduzieren: „Content is King!“ Aber wie und warum der SEO-Text (SEO = Search Engine Optimization / Suchmaschinenoptimierung) nun genau zum Königsmacher im Web wurde, und was das für Folgen für das Online-Marketing und den Webauftritt von Unternehmen hat, erfahren Sie hier.


  1. Die Rolle von SEO-Textern im Content Marketing
  2. Wonach sich SEO-Texter richten müssen
  3. Wie Suchmaschinen die Qualität von Webtexten erkennen können
  4. Grundregeln für einen guten SEO-Text
  5. Checkliste: So müssen SEO-Texter vorgehen
  6. Glossar: Definitionen der wichtigsten SEO-Begriffe

1. Die Rolle von SEO-Textern im Content Marketing



Warum ist die Wahl des richtigen SEO-Texters für Entscheider und Marketingverantwortliche so wichtig? Weil bei der Texterstellung genau das hergestellt wird, das dann später mit Unterstützung weiterer Marketingmaßnahmen möglichst gut bei den Suchmaschinen ranken soll! Dabei muss der Webseitentext nicht nur die Suchmaschinen überzeugen, um eine hohe Sichtbarkeit im Netz zu bekommen, sondern gleichzeitig auch die Leser gewinnen, um sie von der Marketingbotschaft überzeugen zu können (= hohe Conversion-Rate). Und genau dieser Spagat zeichnet einen guten SEO-Texter aus.



Warum SEO-Texter für das Online-Marketing so wichtig sind?
Lesen Sie hier die beiden besten Gründe:



1. Kann man Müll zum ranken bringen?

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Kann man Müll zum ranken bringen?

Das ist zum Glück kaum noch möglich. Und selbst wenn, stellt sich immer noch die Frage: Würde sichtbarer Müll dem eigenen Geschäft und Image wirklich nützen?

2. Kann SEO-Optimierung Müll wenigstens verbessern?

...



SEO-Optimierung ist keine Alchemie!

Man kann Kohlenstoff zwar zu wertvollen Diamanten pressen. Aber es ist noch keinem gelungen, Dung in Gold zu verwandeln. Dementsprechend kann die Suchmaschinenoptimierung auch nur gute Texte weiter verbessern.



2. Wonach sich SEO-Texter richten müssen


Suchmaschinen suchen immer den idealen Text! Drei Grundregeln:




Suchmaschinen arbeiten nach logischen Regeln


Suchmaschinen arbeiten rein logisch. Ihre Webcrawler (= Programme, die auch als Searchbots, Robots oder Spider bezeichnet werden) durchforsten regelmäßig sequenziell das Internet. Dabei scannen sie bestehende und neue Webseiten und bewerten deren Inhalt und Qualität anhand eines vorgegebenen Rasters, den sogenannten Algorithmen (= Verarbeitungsregeln / Bewertungskriterien).

Die Suchmaschinen werden immer besser


Die Algorithmen der Webcrawler haben die Aufgabe, die idealen Treffer für die Suchanfragen der Nutzer zu finden. Daher werden diese Algorithmen auch fortlaufend weiterentwickelt. Denn mit der Treffergenauigkeit verdienen die Suchmaschinenbetreiber letztendlich ihr Geld: Je besser die Ergebnisse zu den Suchanfragen passen, desto mehr Nutzer werden gewonnen und desto höher ist das Potenzial für den wirtschaftlichen Erfolg.

Ideale Treffer gefallen Google und Lesern


SEO-Texter schreiben per Definition immer suchmaschinenoptimiert UND leserorientiert zugleich: Denn dadurch, dass sie sich an den Bewertungsschemata der Suchmaschinen orientieren, ranken sie nicht nur bei Google, Bing & Co sehr gut. Sie folgen damit zugleich auch immer noch ausgefeilteren und genaueren Richtlinien (Algorithmen), die das Ziel verfolgen, einen möglichst großen Nutzen und Mehrwert für die Leser zu erzeugen!


3. Wie können (Such-)Maschinen überhaupt die Qualität eines Textes messen?


Die wichtigsten Etappen im Schnelldurchlauf:




14. Jahrhundert


Auf William von Ockham (1288-1347) geht der wichtige philosophische Grundsatz des Sparsamkeitsprinzips zurück ("Ockhams Rasiermesser"). Dieses Prinzip besagt, dass von zwei Theorien immer diejenige vorzuziehen ist, die mit derselben Anzahl an Annahmen die größere Erklärleistung erbringen kann. In der Anwendung entpuppt sich dieser recht knapp formulierte Grundsatz als ein rasiermesserscharfes Schwert und bildet eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die modernen Suchmaschinenalgorithmen. Denn wer um den Brei herum redet, oder diesen noch nicht einmal richtig benennen kann, stiehlt den Lesern nur ihre Zeit und hat daher bei Google von Anfang an verloren.

1998 (*Google)


Die Suchmaschine Google (*1998) sucht bekanntlich im Auftrag der Nutzer nach den Seiten mit der größten Erklärleistung für Suchanfragen. Dabei wurde anfangs noch etwas unbeholfen angenommen, es würde bereits ein höherer Informationsgehalt vorliegen, wenn einfach nur das Schlüsselwort der Suchfrage häufiger im Text auftaucht als bei den Konkurrenztexten ( = Keyworddichte). Dies führte dann allerdings zu dem verbreiteten Ärgernis, das "spammige" Webseiten sehr gute Suchmaschinenplatzierungen bekamen, die fast ausschließlich nur aus Keywords bestanden und daher für den Leser weitestgehend sinnfrei und damit nutzlos waren.

ab 2010 (wichtige Updates)


Google hat zwar vergleichsweise schnell eine Obergrenze für die Keyworddichte eingeführt (ca. 5-7% der Textlänge). Aber es dauerte bis Anfang der 2010er Jahre, bis eine Reihe weiterer wichtiger Manipulations- und Verzerrungsmöglichkeiten geschlossen wurden (s.u.). Ab 2013 wurde dann die Treffergenauigkeit der Suchmaschinen durch das Einbeziehen von Synonymen und sinnverwandter Begriffe aus dem "semantischen Raum" der Keywords noch einmal deutlich verbessert. In diesem semantischen Web können die Suchmaschinencrawler seitdem den Informationsgehalt verschiedener Texte immer genauer und weitgehend ohne Manipulationen vergleichen. Dieser Prozess führte zum aktuellen Ist-Zustand: "Content is King."

Chronologische Übersicht: Die wichtigsten Updates, mit denen Suchmaschinen gute Texte besser erkennen können


seit 2011

Panda-Update


Dieses Google-Update bewertet viele Faktoren von und über die Webseite. Getreu dem Motto "was viele interessiert, muss auch für viele interessant sein", zählen zu den positiven Rankingfaktoren z.B. die Anzahl an Besuchern und wie lange sie auf der Seite verweilen. Gleichzeitig wird auch das "Auftreten" der Webseite an sich bewertet: Wie bedienungs- und nutzerfreundlich ist die Seite (Usability), aber auch wie "spammig" sie ist (Anzahl, Art und Größe der eingebunden Werbeanzeigen).


seit 2012

Penguin-Update


Die Penguin-Algorithmen haben die Aufgabe, unlautere SEO-Optimierungen zu bestrafen. Ziel ist ein möglichst echter Wettbewerb der Inhalte ohne Manipulationen und Verzerrungen zu ermöglichen. Zu diesen unerlaubten „Black-Hat-Techniken“ zählt all das, was gegen die Webmaster-Richtlinien von Google verstößt, z.B. den Suchmaschinen-Crawlern etwas anderes zu zeigen als den Lesern, versteckte Texte und einiges weiteres.


seit 2012

Pirate-Update


Dieses Update wurde entwickelt, um die Sichtbarkeit von (Piraten-)Webseiten einzuschränken, die vorzugsweise urheberrechtlich geschützte Inhalte verbreiten (z.B. Streamingportale). Dementsprechende Webseiten ranken seitdem gar nicht mehr oder zumindest deutlich weiter hinten in den Suchmaschinenergebnissen.


seit 2013

Hummingbird-Update


Seit diesem Update können Fragen in den Suchanfragen als Ganzes besser verstanden sowie diese auch wiederum besser in den Webinhalten wiedererkannt werden. Dieses Suchmaschinenupdate war in Meilenstein für den "holistischen Content", dessen Usernutzen v.a. in einem Mehrwert an Information liegt. Mit diesem Update wurde der Content endgültig zum Königsmacher.


seit 2014

Pidgeon-Update


Dieses Update-Paket soll dem "lokalen Internet" zum letztendlichen Durchbruch verhelfen. Es geht also v.a. um die Schaffung einer Basis für die individualisierte und lokalisierte Integration von aktuellen Werbeanzeigen, Informationen und Angeboten aus der direkten Umgebung des Nutzers, z.B. für Smartphones, Tablets und Smart-Glasses ( = Datenbrillen) in Fussgängerzönen und Einkaufsmeilen.

4. Grundregeln für einen guten SEO-Text


Das muss ein SEO-Texter leisten:



Hochwertiger Inhalt:


Die Algorithmen der Web-Crawler können die inhaltliche Erklärleistung und die sprachliche Qualität eines Textes mittlerweile also ziemlich gut feststellen. Aus der Relation von Tiefgang, Qualität und Textlänge kann dann auf den inhaltlichen Mehrwert geschlossen werden. Um nun den idealen Text mit dem größten Nutzen für eine Suchanfrage zu finden, werden alle relevanten Texte zu einem Suchthema verglichen.

Der Nutzwert entscheidet:


Wer dabei in möglichst knapper Form alle wichtigen Punkte des Themas pointiert und gut gegliedert wiedergibt, der holt den ersten Platz in den Suchergebnisanzeigen. Ist der Informationswert zweier Texte gleichwertig, gewinnt immer derjenige, der sorgfältiger strukturiert und ansprechender aufbereitet ist. Und genau das sind auch die Leitplanken für die Arbeit eines SEO-Texters.

Der ideale SEO-Text:


Es gewinnt immer der Text, der inhaltlich und formell:

  1. Einen größeren Mehrwert für den Nutzer bietet
  2. Darin besser als die bestehende Konkurrenz ist
  3. Möglichst viel möglichst knapp darstellen kann
  4. Medial aufgelockert und sauber strukturiert ist

...oder als kurzes Erklärvideo: So funktioniert Googles Web- & Texterkennung



Matt Cutts war bis 2016 langjähriger Chef des Web-Spam-Teams bei Google. In vielen hervorragenden Webmasterrunden hat er die wichtigsten Funktionsweisen von Suchmaschinen und Irrtümer im SEO erklärt. (Update: Im Juni 2016 gab Matt Cutts bekannt, vom Suchmaschinenriesen Google in den Regierungsdienst zum US Defense Digital Service ins Pentagon zu wechseln.) In diesen beiden Videos (ca. 3 und 5 min) erklärt er gewohnt extrem präzise und aufschlussreich, wie Google sucht, und was die fünf wichtigsten Gebote für Webseitenbetreiber sind.


Google-Urgestein Matt Cutts mit einer sehr anschaulichen Illustration, wie Google die Webseiten im Internet mit seinen Spider-Programmen crawled. Besonders gut: Er erklärt auch, wie die Googlesuche funktioniert und anhand welcher Kriterien (Algorithmen) die Spider passende Webseite im Netz finden und bewerten. (3:14 min / englisch).


Matt Cutts sehr aufschlussreich über die 5 größten Fehler, die Webmastern im SEO-Bereich unterlaufen (4:57 min / englisch). Das führt ihn u.a. zu seinen "fünf SEO-Geboten":

  1. Deine Webseite soll sauber strukturiert und crawlbar sein!
  2. Bennene Dinge immer so, wie sie die Nutzer auch suchen!
  3. Es gibr nur einen King, und das ist der Content!
  4. Du sollst Title und Description pflegen!
  5. Nutze neues Wissen, um deine Webseite laufend weiter zu verbessern!

5. Checkliste: So müssen SEO-Texter vorgehen


Im Unterschied zu Textern aus dem TV- und Print-Bereich müssen SEO-Texter für Webtexte nicht nur für die Nutzer schreiben, sondern gleichzeitig auch für Google. Zusätzlich zu der inhaltlichen Recherche für den Nutzer, erfolgt somit immer auch eine SEO-Analyse der stärksten Konkurrenztexte. Denn dieser Ist-Zustand der Suchmaschinenergebnisse zu einem bestimmten Themenkomplex im Netz ist die Herausforderung, die es zu schlagen gilt! Auf Grundlage dieser beiden Raster schreibt der SEO-Texter dann für Leser UND Google zugleich. Damit ergibt sich für das SEO-optimierte Webtexten folgendes Vorgehen:


  1. Keywordrecherche: Wonach sucht die Zielgruppe? Alle Dinge im Text sollten immer so benannt werden, wie sie die Zielgruppe auch tatsächlich sucht.
  2. WDF*IDF Recherche: Welche gewichtigen Begriffe sollten alles genannt werden, um zusätzliche Rankingpunkte zu erhalten?
  3. Wettbewerbsrecherche: Was wird zum Thema inhaltlich alles von welchen Seiten gebracht?
  4. Inhaltliche Recherche: Welchen Zusatznutzen könnte der zu erstellende Artikel den bereits am besten rankenden Webtexten hinzufügen?
  5. SEO-optimierte Texterstellung: Informativer, unterhaltsamer und sauberer strukturiert als die Konkurrenz (also z.B. Überschriften-Hierarchie, semantische Formatierungen, Textfluss etc.).
  6. Meta-Texte (Title, Description, Alt- und Title-Tags): Mit diesen Textschnipseln "erklärt" der SEO-Texter alle vorkommenden Bilder, Links sowie auch die ganze Seite an sich. Manche dieser Textschnipsel bringen dabei dem Leser einen Zusatznutzen (z.B. eingeblendete Bildunterschriften beim Überfahren der Images), andere wiederum richten sich ausschließlich an die Spiderprogramme der Suchmaschinen. Die bekanntesten sind der "Title" und die "Meta-Description", die zusammen die "Snippet" genannte 3-zeilige Zusammenfassung für die Suchmaschinenergebnisseiten bilden.

SEO Textagentur & Schreibwerkstatt Marc Brümmer


Professionelle Texterstellung von suchmaschinenoptimierten Web- und Werbetexten, Blog- und Fachartikeln, Ratgeber- und Erklärtexten, PR-Artikeln, Shop- und Produkttexten. Kontaktperson: Marc Brümmer

Impressum


Logo der SEO Textagentur und Schreibwerkstatt Marc Brümmer

Inhaltlich verantwortlich gemäß §55 II RStV: Marc Brümmer



  • +49 (0)821 / 24 85 24 96
  • mb@seo-textagentur.de
  • Gesundbrunnenstr. 17 / 86152 Augsburg
  • Logo: SEO-Texter Marc Brümmer

6. Glossar: Die wichtigsten Definitionen rund um SEO-Texter


  • Algorithmus = Eine determinierte, systematische und logische Regel, Berechnungsvorschrift oder Vorgehensweise zur Lösung eines gegebenen Problems.
  • Backlink = Referenzlinks; Links, die von anderen Webseiten auf die eigene Webseite gesetzt werden (Suchmaschinen „belohnen“ das Interesse anderer Webseiten in Form eines Links, da dies als Indiz für einen interessanten und gefragten Inhalt gewertet wird).
  • Content Seeding = Das "Aussähen" sprich Veröffentlichen von eigenen Webinhalten auf fremden Webseiten, mit den Zielen (1.) zusätzlicher Reichweite und Sichtbarkeit, (2.) mehr Nutzer und Traffic auf die eigene Seite zu lotsen und (3.) wichtige Backlinks sowie Social Signals aus den sozialen Netzwerken zu sammeln.
  • Linkjuice = Die Rankingpunkte und damit Wertigkeit die ein Link besitzt und damit weitergeben kann (je höher das Ansehen einer Webseite bei Google ist, desto mehr Linkjuice und damit Rankingpunkte besitzen deren Links und fließen dann von dieser auf die verlinkte Seite; der Linkjuice kann dabei für jeden Link individuell an- oder mit "no follow" auch abgeschaltet werden).
  • SEA = Search Engine Advertising = Suchmaschinenwerbung (das Schalten von bezahlten Werbeanzeigen im Kopf- und Fußbereich der Suchmaschinen-Ergebnisseiten).
  • SEM = Search Engine Marketing = Suchmaschinenmarketing (Teil des Online Marketings; setzt sich zusammen aus Suchmaschinenwerbung und Suchmaschinenoptimierung).
  • SEO = Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung (alle Maßnahmen, die man auf der eigenen und fremden Webseiten unternehmen kann, um der eigenen Webseite ein besseres Suchmaschinenranking zu verschaffen).
  • SERPs = Search Engine Result Pages = die Suchergebnisseiten (bei Google mit je zehn Ergebnis-Vorschauen).
  • Snippet = Ausschnitt, Schnippsel (die Zusammenfassung einer Webseite für die Vorschau auf den Suchergebnisseiten; bestehend aus Title und Meta-Description; bei sog. "Rich Snippets" zusätzlich auch Anzeige von Bewertungen, Autorenname oder Terminen möglich).
  • Social Media Marketing = Das Nutzen von sozialen Netzwerken (wie Facebook, Google+, Xing etc.) für das Marketing der eigenen Produkte, Waren, Texte und Dienstleistungen.
  • Social Signals = alle "gefällt mir", "teilen" oder "+1" Signale aus den sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ & Co (diese sozialen Signale werden zwar generell nicht so hoch bewertet wie ein echter Link, fließen aber als Indiz für die Beliebtheit eines Webseiteninhalts als Rankingfaktor in dessen Bewertung mit ein).
  • Webmaster = Webseitenverwalter, Webseitenverantwortlicher.